AUFGEZEICHNETE SEMINARE

Folgende Seminare mit einer Dauer von 90 bis 120 Minuten haben bereits stattgefunden und stehen aktuell als Aufzeichnung zum Preis von 29 Euro pro Video zur Verfügung. Melden Sie sich dazu bitte unter info@logbuk.de mit Angabe des gewünschten Seminars und Ihrer Rechnungsadresse. Nach Begleichung der Rechnung bekommen Sie einen Link mit Passwort inkl. Handout und haben eine Woche Zeit, sich das Seminar online anzusehen.

AUF 01
UK-Gruppen und Action!
Referenten: logBUK
Inhalt: Gruppen bieten eine ideale Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen, kennenzulernen, miteinander zu interagieren sowie Aktivitäten gemeinsam zu planen und durchzuführen. Dabei stehen der Spaß und die Freude am gemeinsamen Handeln im Fokus. Die Teilnehmer können von- und miteinander lernen. Wir zeigen Ideen für Gruppenaktivitäten und Spiele für Gruppen unter Einsatz von UK.

AUF 02
Ich-Bücher, Tagebücher und Erzählbücher
Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten über Bücher ins Erzählen und Kommunizieren zu kommen: Ich-Bücher, Tagebücher, Wochenend-Erzählbücher, Ferien-Bücher aber auch Erzählbücher zu speziellen Themen oder einmaligen Erlebnissen. Im Seminar werden unterschiedliche Bücher vorgestellt und gezeigt, wie diese gestaltet werden können. Neben der Papierform werden auch digitale Möglichkeiten zur Erstellung der Bücher vorgestellt.


AUF 03
Ich bau mir meine UK-Diagnostik
Welche Fähigkeiten und Ressourcen hat mein Gegenüber? Welche Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation sind hilfreich, um Teilhabe und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen? Im Seminar werden Bausteine aus diversen Diagnostik- und Beobachtungstools vorgestellt. Diese können dann individuell zu einem für sich passenden Baukasten zusammengestellt werden.

AUF 04
UK mit kleinen, elektronischen Hilfen
Kleine Hilfen können so vielfältig genutzt werden und doch fehlen immer wieder Ideen, wie Step-By-Step, BIGmack, Sprechende Tasten in allen Variationen (z.B Big/ Hexa Points, Sprachbilder-Rahmen, sprechende Wand) und der AnyBook Audiostift eingesetzt werden können. Im Seminar geben wir Anregungen, wie und wo die kleinen Helfer Anwendung finden können und was dabei zu beachten ist.


AUF 05
Stellungnahme, Beantragung, Fristen und mögliche Interaktionen
Der Weg zu einem Kommunikationshilfsmittel ist klar definiert. Im Seminar zeigen wir, welche Inhalte und Schlagworte in der Stellungnahme Sinn machen. Wir strukturieren den Beantragungsprozess, erläutern Fristen und Paragraphen und diskutieren das Vorgehen bei Ablehnung, Fristüberschreitung, etc.

AUF 06
Der Talker ist da und jetzt? – Wie bringe ich UK in den Alltag?
Referenten: LogBUK
Inhalt: Im Alltag machen wir immer wieder die Erfahrung, dass gerade das Umfeld von UK-Nutzern mehr Unterstützung für einen erfolgreichen Einsatz benötigt. Welche Aktivitäten eignen sich, um in Kommunikation zu gelangen? Welche Möglichkeiten gibt es, den/die NutzerIn zu unterstützen? Muss ich etwas anpassen? Was motiviert? Dies und noch mehr wird im Seminar beleuchtet.

AUF 07
UK bei basalen Nutzern
Referenten: logBUK
Inhalt: Wie können Teilhabe, Kommunikation und Interaktion bei Menschen gefördert werde, die schwerstbetroffen sind? Im Seminar werden Möglichkeiten zur basalen Kommunikation vorgestellt. Daneben wird beleuchtet, wie ein Ursache- und Wirkungsverständnis aufgebaut werden kann. Auch Ideen zur Gestaltung von Teilhabesituationen werden Inhalt sein.


AUF 08
UK bei Parkinson, ALS und anderen neurodegenerativen Erkrankungen
Progrediente Erkrankungen wie ALS, Parkinson, Demenz oder Muskeldystrophie können dazu führen, dass die Kommunikation nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Die Verständlichkeit von gesprochener Sprache nimmt ab, digitale Kommunikation wird mühsam oder unmöglich, das Bedienen von alltäglichen Gegenständen schwierig, ggf. fällt die Orientierung im Alltag schwer. Alternativen zur Kommunikation und zur Strukturierung müssen als Ergänzung oder Alternative gesucht werden. Möglichkeiten hierzu werden im Seminar gezeigt und besprochen.

AUF 09
UK in der Klinik: Schwerpunkt beatmete PatientInnen
Die Gründe für Einschränkungen in der Kommunikation für Patienten während eines Klinikaufenthaltes sind vielfältig: Beatmung, neurologische Erkrankungen, ganzkörperliche Schwäche, aber auch das Nicht-Beherrschen der Landessprache können Gründe sind, warum sich Patienten sprachlos erleben. Sie können ihre Wünsche, Absichten, Bedürfnisse und Fragen nicht formulieren. In diesen Situationen sind die Patienten stark von ihrem Gegenüber abhängig. Ein Nicht-Verstehen führt zu Frust und Resignation auf beiden Seiten. Gerade in der aktuellen Situation und mit dem Anstieg von beatmungspflichtigen Patienten, ist es uns ein Anliegen, einfache Hilfen vorzustellen, die eine Kommunikation unterstützen können. Einige der vorgestellten Hilfen, werden als Download zur Verfügung gestellt.

AUF 10
UK bei Demenz
Dieses Seminar befasst sich mit den Besonderheiten der Kommunikation bei Menschen mit dementiellen Erkrankungen und stellt die Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Verlauf der Erkrankung vor.

AUF 11
Unterstützte Kommunikation bei Aphasie?!
Bei einer Aphasie müssen die Betroffenen ihre Kommunikation neu ordnen. Wie kann ein therapeutisches Vorgehen aussehen, dass den Fokus auf die Teilhabe und Aktivtäten lenkt und den Patienten in seinen Fähigkeiten und Ressourcen stärkt? Vorgestellt werden Möglichkeiten unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation. Anhand von Beispielen wird ein Weg skizziert wie ein aktivitätenorientierter Ablauf den Patienten unterstützten kann, seine Kommunikation im Alltag zu verbessern und sprachliche Fähigkeiten auszubauen.

AUF 12
Minisymposium „UK bei Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen“ ( ca. 180 Min)

Vortrag I:
Harness the Power of the Whiteboard for Persons with Aphasia
Bethany Diener, MS, CCC-SLP, Manager of Implementation Resources at Tobii Dynavox

Whiteboards have use in aphasia therapy for many years. This session will highlight a number of evidence-based compensatory techniques supported by use of whiteboards including aided input, drawing, written choice, and rating scales. But we will not stop there. Whiteboards are now available electronically and this opens a myriad of additional uses for both skill restoration and compensation such as reusing whiteboard content, including images, and creating practice activities. Learn the power of this tool for facilitating life participation for persons with aphasia from the start of therapy.

Info: Der Vortrag wird auf Englisch gehalten. Zur Vereinfachung der Verständlichkeit werden die Folien Powerpointpräsentation in deutsch dargeboten.

Vortrag II:
Aktivitäten und Teilhabe gestalten mit UK bei Muskeldystrophie
Sabrina Beer, Logopädin, MSc. Neurorehablitation

Je nach Schweregrad und betroffener Muskulatur kann sich die Muskeldystrophie auf die Kommunikation auswirken. Teilweise ist die motorische Komponente des Schreibens eingeschränkt. Aber auch dysarthrische Symptome wie verwaschene Aussprache und eine leise Stimme können auftreten. Möglichkeiten der Umfeldsteuerung zur Aufrechterhaltung der Selbständigkeit und Teilhabe am täglichen Leben, wie z.B. durch den Einsatz einer Diktiersoftware, spezielle Tastaturen und Mausersatz zur Arbeitsplatzansteuerung, aber auch zum Ermöglichen von Schreibtätigkeiten werden anhand von Fallbeispielen vorgestellt.

Vortrag III:
Aspekte der Unterstützten Kommunikation bei ALS
Barbara Pittner (Dipl. Sozialpädagogin, FH und Palliative Care Fachkraft), Kerstin Ruf-Reich (Medizinprodukteberaterin, Erzieherin, Orthopädie-Technikerin)

Wann ist der Zeitpunkt für Möglichkeiten der UK gekommen? Wie können die PatientenInnen dabei unterstützt werden? Welche Fragen tauchen auf? Welche Aspekte spielen bei der Beantragung und Versorgung eine Rolle? Wie ist der Weg zu einem Hilfsmittel? Welche Herausforderungen gibt es? Frau Pittner (ALS-Hilfe Bayern e.v.) berichtet zusammen mit Frau Ruf-Reich (REHAVISTA ) aus ihrem Alltag und Begebenheiten von Versorgungen.

Vortrag IV:
Rigor, Tremor, Akinese und noch eine Dysarthrie – UK kann helfen
Sabrina Beer, Logopädin, MSc. Neurorehabilitation

Telefonieren, Fernsehprogramm umschalten, E-Mail schreiben, sich mit dem/r LebenspartnerIn, Kindern und Freunden unterhalten… Anhand von Fallbeispielen wird berichtet, welche Einschränkungen häufig zu beobachten sind und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, um die Kommunikation und die Aktivitäten bei Parkinson im Alltag zu erhalten.